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MI | 11.04.2012
BETRIEBSANSIEDELUNG
Neue Pläne für den Welser Flugplatz
Teile des Welser Flugplatzes sollen in Zukunft für die Ansiedelung von Betrieben genutzt werden. Bis Ende des Jahres soll demnach ein erstes Konzept über die Nutzung des Geländes vorliegen.
Das gab Bürgermeister Peter Koits (SPÖ) bekannt.

100 Hektar großes Areal
Die langjährige Debatte über Zukunft des Welser Flugplatzes geht in die nächste Runde. Die Bundesimmobiliengesellschaft will als Eigentümerin des 100 Hektar großen Areals auf einem Teil des Geländes Gewerbebetriebe ansiedeln.

Gemeinsam mit der Stadt Wels soll nun bis Dezember dieses Jahres ein Konzept über verschiedene Nutzungsmöglichkeiten ausgearbeitet werden.
Flugbetrieb soll weiterhin möglich sein
Hinzugezogen werden auch Vertreter des Fliegerclubs und Flugplatzbetreibers "Weiße Möwe Wels", sowie des Österreichischen Bundesheeres. Der Flugbetrieb solle weiterhin möglich sein, so der Welser Bürgermeister Peter Koits, aber auch der Umweltschutz dürfe nicht zu kurz kommen, befinden sich in dem Gebiet doch seltene Tier- und Pflanzenarten.
Einwilligung des Fliegerclubs nötig
Koits hofft auf eine Ansiedlung von Technologiebetrieben, die wichtige Arbeitsplätze schaffen könnten. Einen Strich durch die Rechnung könnte aber der Fliegerclub "Weiße Möwe Wels" machen.

Dort beruft man sich auf den bis ins Jahr 2027 abgeschlossenen Mietvertrag, der die Nutzung des gesamten Areals als Flugplatz vorsieht und hat wenig Freude mit solchen Plänen. Betriebsansiedelungen werden also nur mit einer Einwilligung des Fliegerclubs möglich sein.
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