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MI | 11.04.2012
Slacklines (Bild: Fotolia/Ermano Grosz)
CHRONIK
Slacklines als Gefahr für Hubschrauber
Eine neue Trendsportart bereitet der Bergrettung Sorgen: So genannte Slacklines werden nämlich zusehends auch im Gebirge gespannt und nicht wieder abmontiert. In Bayern hätte solch ein Seil beinahe Hubschrauber zum Absturz gebracht.
Sportart findet immer mehr Anhänger.
Schärfung des Gleichgewichtssinns
Slacklines sind Gurtbänder, die zwischen Bäumen oder Felsen gespannt werden. Auf diesen Bändern kann dann über mehr oder weniger hohe Abgründe balanciert werden. Ziel ist es, den Gleichgewichtssinn zu schärfen und zu trainieren.
Auch in Österreich Fuß gefasst
Trendsportart Slacklining (Bild: APA/Georg Hochmuth)
Die Trendsportart hat sich in den letzten Jahren in Österreich etabliert und findet immer mehr Anhänger.
Slackline nicht abmontiert
Auch im Gebirge werden vielerorts Slacklines gespannt. Die Freizeitbeschäftigung der Naturliebhaber kann aber eine große Gefahr darstellen.

Erst kürzlich hat in Bayern der Pilot eines Rettungshubschraubers nur durch Zufall eine gespannte Slackline entdeckt und eine Katastrophe vermeiden können. Wäre der Rotor mit dem gespannten Gurt in Berührung gekommen, hätte dies zum Absturz führen können.

Appell an Sportler
Der Landesleiter der oberösterreichischen Bergrettung Arthur Rohregger appelliert an die Sportler, im Gebirge angebrachte Slacklines bei den Behörden zu melden. So könnten dann die Flugrouten entsprechend geplant werden und die Piloten vor der Gefahr gewarnt werden.
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