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MI | 11.04.2012
Fahrschulauto (Bild: dpa/Patrick Seeger)
CHRONIK
AK testete Führerscheinpreise
Die Arbeiterkammer Oberösterreich (AKOÖ) hat die Preise der heimischen Fahrschulen verglichen. Der festgestellte Preisunterschied ist enorm - er liegt laut Konsumentenschützer bei bis zu 53 Prozent.
Der Preisunterschied beim L-17-Führerschein liegt bei 48 Prozent.
Im Durchschnitt 1.190 Euro
1.190 Euro kostet ein B-Führerschein im Landesdurchschnitt. Dafür bekommt man ein Mindestgesamtpaket mit Theoriekurs, zwölf Fahrstunden, einer Stunde praktische Hauptschulung sowie zwei Perfektionsfahrten, wie die AK erfragte.

Differenz von 510 Euro
Dass sich ein genauer Blick auf die Preise lohnen kann, zeigen die enormen Preisunterschiede: Die Differenz zwischen der teuersten und der billigsten Fahrschule beträgt beim B-Führerschien 510 Euro - das sind immerhin 53 Prozent.

Unterschiede auch bei L-17-Führerschein
Auch die Variante des L-17-Führerscheins haben sich die Konsumentenschützer angeschaut. Die Kosten schlagen mit durchschnittlich 1.305 Euro zu Buche. Der Preisunterschied zwischen der teuersten und billigsten Fahrschule liegt bei 48 Prozent.

Insgesamt hat sich der Preis für den B-Führerschein im Vergleich zum letzten Preisvergleich der AKOÖ um 2,5 Prozent erhöht und kletterte von 1.161 Euro auf 1.190 Euro.
Fahrschulen weigerten sich
Einen Überblick über die Preisgestaltung der heimischen Fahrschulen zu erlangen war für die Konsumentenschützer nicht ganz einfach, da sich elf Fahrschulen geweigert haben, ihre Kosten offen zu legen.

Der vollständige Fahrschultarif als Inklusivpreis muss jedoch gesetzlich verpflichtend von außen lesbar im Bereich der Eingangstüre angebracht sein.
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