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MI | 11.04.2012
Paul Rübig (Bild: APA/ EVP-FRAKTION IM EUROPÄISCHEN PARLAMENT/MARTIN LAHOUSSE)
POLITIK
Vorwürfe gegen EU-Mandatar Paul Rübig
Der EU-Mandatar der Volkspartei Paul Rübig aus Wels steht in der Kritik:. Im Nachrichtenmagazin "Profil" wird ihm ein zu enger Kontakt zu mehreren Öl- und Energiekonzernen vorgeworfen. Rübig spricht von einer „Schmutzkübelkampagne“.
Rübig sei ein Lobbyist alter Schule, so einer der Vorwürfe.
Für die Energiewirtschaft Position bezogen
Der EU-Parlamentarier Martin Ehrenhauser brachte den Ball ins Rollen: ÖVP-Mandatar Paul Rübig, der über eine Firmenbeteiligung Geschäfte mit Ölkonzernen gemacht habe, hätte immer wieder im Gesetzgebungsprozess für die Energiewirtschaft Position bezogen. Rübig sei ein Lobbyist alter Schule, heißt es.

Rübig: Habe nichts zu verbergen
Der Angegriffene Paul Rübig selbst sagt, man wolle versuchen Dinge in einem schiefen Licht darzustellen, er habe nichts zu verbergen. Er sei natürlich eng mit der Industrie verbunden, war er doch vor seiner Zeit als EU Parlamentarier auch Wirtschaftskammerfunktionär.

Berufspolitiker oder Politiker mit Beruf
Auf die Frage, ob denn gerade nach dem Fall Ernst Strasser, EU-Parlamentarier nicht noch stärker sensibilisiert sein müssten, meint Rübig, ob : „Die Frage lautet: ‚Wollen wir in Zukunft nur Berufspolitiker haben, oder auch Politiker mit Beruf?‘ oder beides. Ich persönlich bin für beides.“

Pühringer sieht keinen Grund für Zweifel
Während es aus dem Büro von EU-Parlamentarier Martin Ehrenhauser heißt, den Wirtschaftspolitikern der ÖVP fehle offenbar die Sensibilität für Unvereinbarkeiten, sagt Oberösterreichs ÖVP-Landesparteichef Josef Pühringer nach einem Telefonat mit Rübig, dass er keinen Grund habe an dessen Aussagen zu zweifeln.
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