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MI | 11.04.2012
Neonazis (Bild: dpa/Bernd Thissen)
CHRONIK
Wirbel um angebliches Neonazi-Konzert
Aufregung gibt es um ein Konzert Ende Juni in Reichenthal (Bezirk Urfahr-Umgebung). Dabei soll angeblich auch eine rechtsextreme Band aus der Ukraine auftreten, kritisiert die sozialistische Jugend Freistadt.
"Vorwürfe haben sich bisher nie bestätigt".
Bürgermeister zum Handeln aufgefordert
Der Bezirksvorsitzende der sozialistischen Jugend, Florian Koppler, fordert nun den ÖVP-Bürgermeister von Reichenthal, Karl Jaksch, zum Handeln auf.

Dieser betont, dass das Konzert stattfinden werde. Ähnliche Vorwürfe habe es auch in den Vorjahren gegeben, sie hätten sich aber nie bestätigt. "Es sind ganz wenige Vorwürfe und sie stammen immer von politischen Gruppen", so Jaksch.
Veranstalter droht bei Unterstellungen mit "geeigneten Schritten".
Sicherheitsdirektion prüft Angelegenheit
Die Sicherheitsdirektion will die Angelegenheit dennoch genau prüfen. "Diese Prüfung wird sehr genau durchgeführt. Insbesondere auch das Liedgut, das ja in vielen Fällen auch auf CD vorhanden ist", sagte Sicherheitsdirektor Alois Lißl.

Der Veranstalter wiederum gibt an, er und die Gruppen seien in keinster Weise politisch motiviert. Bei Unterstellungen würden "geeignete Schritte" unternommen.
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