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MI | 11.04.2012
Schreiben (Bild: ORF)
KULTUR
H.C. Artmann-Preis geht an Erwin Einzinger
Der aus Kirchdorf an der Krems stammende Autor Erwin Einzinger (57) erhält den H.C. Artmann-Preis 2010. Das gab Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) am Montag bekannt.
"Einzingers Gedichte bestechen durch die Vielfalt der Töne, ihren Witz und die Breite ihrer Themen. H.C.Artmann - diese Behauptung wage ich - hätte seine Freude mit diesem Preisträger", so der Kulturstadtrat.

Mit 10.000 Euro dotiert
Die von der Stadt Wien im Zwei-Jahres-Rhythmus vergebene Auszeichnung für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Lyrik ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Überreichung ist für Anfang 2011 geplant.

Vergeben wird der Preis von einer Jury an Autoren und Autorinnen, die ihren Wohnsitz in Wien haben und deren Werke einen intensiven Wienbezug oder eine Verbindung mit dem Werk H.C. Artmanns aufweisen.

Nach Peter Waterhouse (2004), Ferdinand Schmatz (2006) und Oswald Egger (2008) ist Erwin Einzinger der vierte Preisträger.
1953 in Kirchdorf an der Krems geboren
Erwin Einzinger wurde 1953 in Kirchdorf/Krems geboren. Nach dem Schulbesuch in Linz studierte Erwin Einzinger Anglistik und Germanistik in Salzburg und lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Micheldorf.

1977 erschien die Gedichtsammlung "Lammzungen in Cellophan" verpackt und 1983 der Prosaband "Das Erschrecken über die Stille in der die Wirklichkeit weitermachte".
"Von Dschalalabad nach Bad Schallerbach"
Es folgten Veröffentlichungen von Gedichten, Romanen sowie Übersetzungen amerikanischer Autoren, darunter John Ashbery, William Carpenter, Robert Creeley und James Schuyler. Zuletzt erschien im Frühjahr im Verlag Jung und Jung der Roman "Von Dschalalabad nach Bad Schallerbach".
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