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MI | 11.04.2012
Skulptur (Bild: Franz Josef Altenburg)
KULTUR
Gleißner-Preis für Franz Josef Altenburg
Der Bad Ischler Keramiker Franz Josef Altenburg bekommt am Montag im Landhaus in Linz den Heinrich-Gleißner-Preis verliehen. Geehrt wird er damit für sein Lebenswerk.
Franz Josef Altenburg hat einmal gesagt, dass er am liebsten Zeichner geworden wäre. Und tatsächlich sind es die klaren, linearen Elemente, die die Keramikarbeiten des heute 69-Jährigen auszeichnen.

Immer wieder architektonische Formen
Auch berührt Altenburg in seinen Werken immer wieder architektonische Formen, die als Pfeiler, Podeste und Gerüste archetypischen Baucharakter besitzen. Jüngstes Beispiel, der von ihm gestaltete Altar in der Pfarrkirche in Schiedlberg.
Studienaufenthalte im Ausland
Nach dem Studium an der Kunstgewerbeschule in Graz bei Hans Adametz folgten verschiedene Studienaufenthalte im Ausland, unter anderem bei Jean Claude de Crousaz in Genf.
Franz Josef Altenburg, dessen Werke sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden, wurde bereits im Jahr 1989 mit dem Kulturpreis des Landes Oberösterreich ausgezeichnet.

Preis mit 7.000 Euro dotiert
Montagabend folgt der mit 7.000 Euro dotierte Heinrich-Gleißner-Preis. Die Persönlichkeit mit ihrem Lebenswerk steht im Mittelpunkt dieser Auszeichnung, die aufzeigen soll, wie vielfältig und nachhaltig die Künstler in Oberösterreich das kulturelle Leben beeinflussen.
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