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MI | 11.04.2012
Maroni (Bild: Fotolia/imago13)
KONSUMENT
Maroni-Test: Nur 40 Prozent einwandfrei
Die Arbeiterkammer hat in Linz sieben Maronistände getestet und dabei so manche Geschmacklosigkeit entdeckt. Bei zwei Ständen war mehr als die Hälfte der Maroni ungenießbar. Andere Stände wiederum bieten einwandfreie Ware.
Bei zwei Ständen war fast die Hälfte der Ware von vornherein ein Fall für den Mistkübel.
Wurmig, angeschimmelt und verkohlte
Preislich sind sie alle gleich, aber bei der Qualität gibt es erhebliche Unterschiede. So könnte man das Ergebnis des Maronibrater-Tests der Arbeiterkammer zusammenfassen.

Fast 500 Esskastanien haben die Tester unter die Lupe genommen, gekauft bei sieben Maroniständen in Linz. Wurmige, angeschimmelte, verkohlte oder steinharte Maroni wurden dabei als ungenießbar aussortiert. Bei zwei Ständen war fast die Hälfte der Ware von vornherein ein Fall für den Mistkübel.

Weitere Maroni dieser beiden Anbieter waren schwer zu schälen, und so konnten die Tester nur 40 Prozent der dort gekauften Esskastanien als einwandfrei bezeichnen.

Auch völlig einwandfreie Ware
Nur wenige hundert Meter weiter fanden die Maroni-Prüfer hingegen ein völlig gegenteiliges Bild. An einem Stand an der Landstraße bekamen die Tester nahezu einwandfreie Ware in die Finger, 96 Prozent der gekauften Maroni waren einwandfrei und auch leicht zu schälen.

Ähnlich gute Ware hatten zwei weitere Maronibrater in der Linzer Innenstadt zu bieten, die restlichen beiden Stände lagen im Mittelfeld. Pro Maroni verlangen übrigens alle getesteten Stände 18 Cent.
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