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MI | 11.04.2012
Laptop (Bild: ORF)
INTERNET
Linz wird "Open-Commons-Region"
Die 118 über Linz verteilten WLAN-Hotspots mit Gratis-Einstieg ins Internet sollen den Zugriff auf Daten und Software und andere als "Open Commons" bezeichnete, digital gespeicherte Inhalte erleichtern.
Open-Commons-Region Linz
Diese neue, laut eigener Aussage "europaweit einzigartige" Initiative der Stadt Linz mit dem Namen "Open-Commons-Region Linz" soll nun die elektronischen Möglichkeiten im öffentlichen Stadtraum wesentlich erweitern
Open Commons
Hinter der Bezeichnung "Open Commons" verbergen sich immaterielle digital gespeicherte Güter, wie Datenbankinhalte, Software, Lehrunterlagen, Werke der Literatur, des Films oder Bild- und Tonmaterialien, die für eine Allgemeinheit kostenfrei zur Verfügung stehen.
Zugriff auf stadteigene Datenbank
Als Erweiterung zum Hotspot-Angebot und dem "Public Space Server", startet die Stadt Linz jetzt diese neue Initiative. Die "Open-Commons-Region Linz" bedeutet konkret, dass eine stadteigene Datenbank eingerichtet wird, auf die die Bevölkerung, Unternehmen, Kunstinstitutionen, Bildungseinrichtungen, Wissenschaftler und andere zugreifen können. Die Benutzer können diese Datenbank auch mit Bildern, Klängen und Wissensinhalten ergänzen.

Kosten reduzieren und Wirtschaft stärken
Die Ziele der "Open-Commons-Region Linz" sind: Kosten reduzieren, Abhängigkeiten vermeiden, Eigeninitiative fördern, Wirtschaft stärken, Wertschöpfung erzeugen, Transparenz herstellen und Rechtssicherheit schaffen.

Eine im Auftrag der Stadt erarbeitete Studie gibt die Richtlinien für die Verwirklichung der Initiative. Als unmittelbar folgende Schritte sind unter anderem die Einrichtung eines Open-Commons-Beirates und der Aufbau einer Open-Commons-Region Linz Koordinationsstelle geplant.
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