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MI | 11.04.2012
Strommasten (Bild: ORF)
CHRONIK
110-kV-Leitung verhärtet Fronten
Die Fronten im Streit um den Bau einer Hochspannungsleitung im Almtal verhärten sich. Die Energie AG hat nun beim Land die Unterlagen für den Bau der 110-kV-Leitung eingereicht.
Es haben schon einige Treffen zu diesem Themas stattgefunden.
Suchen nach Alternativlösung
Seit Wochen sorgt der Bau der Freileitung quer durch das Steinbach-, Krems- und Almtal für heftige Diskussionen zwischen Kirchdorf und Vorchdorf. Mehrmals haben sich die Energie AG und die Gegner der Freileitung getroffen um nach Alternativlösungen zu suchen.

Von Seiten der Gegner wurden auch entsprechende Vorschläge für eine umweltschonendere, ökologischere Leitung gemacht, die auch die Versorgungssicherheit berücksichtigen.
Studie vor Behördenverfahren
Eine der Forderung war unter anderem auch, dass die Energie AG noch vor dem Behördenverfahren eine Studie über den Bau in Auftrag geben sollte. Die Energie AG ist jedoch diesem Vorschlag nicht nachgekommen, so Michael Praschma vom Verein Mensch und Energie.

Gutachten durch unabhängige Prüfer
Für den Verein sind, die bis jetzt sachlichen Gespräche, dadurch sinnlos geworden. Die Energie AG will die Gespräche weiter fortsetzen. Ein Gutachten sollte jedoch - falls notwendig - von den unabhängigen Prüfern beim Land in Auftrag gegeben werden so Wolfgang Denk, Pressesprecher der Energie AG.

Pressekonferenz am Freitag
In der Region regt sich nun weiter Widerstand. Für Freitag haben die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden eine Pressekonferenz angekündigt.
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