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MI | 11.04.2012
Wehranlage eines Wasserkraftwerks (Bild: Salzburg AG)
WIRTSCHAFT
40 Mio. Euro in Kraftwerk Aschach investiert
Der Verbund hat rund 40 Mio. Euro in die Revision des Donaukraftwerks Aschach (Bezirk Eferding) investiert. Wie das Unternehmen am Dienstag bekanntgab, wurde der Turbinentausch nun abgeschlossen.
Innerhalb von vier Jahren wurden die vier Hauptmaschinensätze ausgetauscht. Künftig würden 45 Mio. Kilowattstunden mehr erzeugt, was einem Jahresbedarf von rund 13.000 Haushalten entspreche, so der Verbund.

Montage von neuen Laufrädern
Die Revitalisierung umfasste die Fertigung und Montage von neuen Laufrädern mit vergrößertem Durchmesser - von 8,4 auf 8,6 Meter - und eine Erneuerung der Komponenten der bestehenden Generatoren. Bis zu 60 Arbeiter demontierten jeweils den kompletten rund 1.300 Tonnen schweren Maschinensatz und zerlegten ihn in seine Hauptteile.
Schaufeln wiegen rund 20 Tonnen
Polrad, Turbinenwelle, Lager und Leitapparat wurden geprüft und instand gesetzt, neu gefertigt wurden das Laufrad, sein Mantel und der Generatorstator. "Neu ist auch die Turbine", erklärte Projektleiter Richard Kellner. Jede der riesigen Schaufeln wiege rund 20 Tonnen, ihre neue Form mache sie noch effizienter.
Der Standort Aschach wurde von 1959 bis 1964 als zweite innerösterreichische Kraftwerksstufe an der Donau errichtet. Zum Zeitpunkt der Inbetriebsetzung zählten die vier vertikalen Kaplanturbinen laut Verbund zu den leistungsstärksten in ganz Europa.
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