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MI | 11.04.2012
Linzer Auge (Bild: ORF)
CHRONIK
Elektroantrieb für "Linzer Auge"
Weil es die Strömung der Donau alleine nicht schafft, das "Linzer Auge" in Drehung zu versetzen, soll nun ein Elektroantrieb der Aussichtsplattform den nötigen Schwung verleihen. Das gab die Ziviltechnikerkammer bekannt.
Einen genauen Termin, ab wann sich das "Linzer Auge" drehen soll, gibt es noch nicht.
Antrieb als einzige Möglichkeit
Techniker haben das "Linzer Auge" in der Donau vor dem Ars Electronica Center genau unter die Lupe genommen.

Einzige Möglichkeit, die schwimmende grüne Plattform aus Stahl zum Drehen zu bringen, sei der Antrieb, so die Experten. Zusätzlich sollen noch einmal die Schwimmkörper, Lager und Reibeflächen optimiert werden.

Für Besucher gesperrt
Alternative wäre ein völliger Neubau des "Linzer Auges" gewesen. Für die Arbeiten muss die Plattform wieder für Besucher gesperrt werden.

Einen genauen Termin, wann sich das "Linzer Auge" nun doch drehen soll, gab die Ziviltechnikerkammer nicht bekannt.
FPÖ fordert Entfernung
Die FPÖ forderte unterdessen die Entfernung des "Linzer Auges" von seinem derzeitigen Standort. Der Bereich bei der Nibelungenbrücke stelle ein Nadelöhr im Schiffsverkehr dar.
Von Pannen geplagt
Im Kulturhauptstadtjahr gab es immer wieder Probleme mit dem "Linzer Auge". Das als "Nudelaug" oder "Fades Aug" geschmähte Kunstobjekt war von Anfang an von Pannen geplagt. Es hätte sich von selbst drehen sollen, was es aber nie getan hat.

Nachdem sich der Aufbau der als Linz09-Attraktion gedachten Drehscheibe verzögert hatte, musste sie nach kurzer Zeit wieder abgebaut und repariert werden.
Erst nach zwei Monaten Reparaturzeit konnte es schließlich im November wieder aufgebaut werden, doch auch da gab es wieder Probleme - es drehte sich nicht.
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