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MI | 11.04.2012
Linz (Bild: ORF/rubra)
CHRONIK
Linz ist zweitbeliebteste Einkaufsstadt
Linz ist nach Wien die zweitbeliebteste Einkaufsstadt. Das ergibt eine aktuelle Analyse der Fußgängerfrequenz an verschiedenen Orten in der Stadt. Die Landstraße konnte deutlich zulegen, während es in Randbereichen Rückgänge gab.
Branchenmix und Dienstleistungsangebot stimmen.
236.000 Fußgänger pro Woche
Mit einer Frequenz von beinahe 236.000 Fußgängern pro Woche, zwischen 8.00 und 19.00 Uhr, liegt die Linzer Landstraße im Bereich der Mozartkreuzung hinter dem Wiener Stephansplatz und der Wiener Mariahilferstraße auf Rang drei in Österreich.

Graz und Salzburg weit abgeschlagen
Weit dahinter folgen Graz mit 156.000 und Salzburg mit knapp 130.000 Fußgängern. Die Zahlen der Landstraße zaubern dem Obmann der Wirtschaftskammer Linz Stadt Heinz Hoffmann und Wirtschaftslandesrätin Susanne Wegschaider ein Lächeln ins Gesicht.

Teilweise sechs Prozent Umsatzsteigerung
Für sie ist klar, dass hier alles klappt - der Branchenmix und Dienstleistungsangebot stimmen. Dass sich diese gestiegenen Frequenzzahlen - im Jahr 2008 lag der Linzer Spitzenwert bei 230.000 - auch bei den Umsätzen niederschlägt, sieht Werner Brödl vom Cityring durch seine eigenen Erfahrungen bestätigt.

Brödl ist Chef des Passage City-Center-Kaufhauses und spricht von einer Umsatzsteigerung von beinahe sechs Prozent im Vorjahr quer durch alle Geschäfte im Passage City Center.
Frequenzbringer fehlen.
Probleme in Urfahr und der Wienerstraße
Während es im Kernbereich der Innenstadt also sehr rosig aussieht, zeigen die Zahlen in der Hauptstraße in Urfahr und der Wienerstraße zwischen Westbahn und der Herz-Jesu-Kirche eine andere Entwicklung.

In der Hauptstraße gab es einen Rückgang von 38.000 auf 35.000, in der Wienerstraße von 20.000 auf knapp 17.000 Fußgänger. Dort fehlt - so heißt es von Seiten des Kammerchefs und der Wirtschaftsstadträtin - ein Frequenzbringer, also eine großes Geschäft, das Kunden anzieht.

Hoffnung für Randgebiete
Hoffnung, wenn auch mittel- bis langfristig, gibt es für beide Gebiete. In Urfahr werde bereits an einer attraktiven Verbindung von der Hauptstraße zum Lentia gearbeitet. In der Wiener Straße hingegen sei es derzeit aber problemattisch.

Große Änderungen könne es erst geben, wenn klar sei, was die ÖBB mit ihren Grundstücken vorhaben. Das sei derzeit aber nicht absehbar.
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