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MI | 11.04.2012
Linzer Auge (Bild: ORF)
LINZ09
Warten auf das "Linzer Auge" hat ein Ende
Das Warten auf das Linz09-Projekt "Linzer Auge" hat ein Ende. Nach monatelanger Verspätung wurde das neue Wahrzeichen der Stadt am Freitag offiziell in Betrieb genommen.
Planung nahm etwa zwei Jahre in Anspruch.
Spät aber doch, schließlich hätte die Aussichtsplattform schon im Mai für Besucher zugänglich sein sollen. Zuerst hat das Hochwasser den Transport von Bratislava nach Linz unmöglich gemacht, dann waren es Belagarbeiten, die der rechtzeitigen Inbetriebnahme einen Strich durch die Rechnung gemacht haben.

Täglich von 8.00 bis 21.00 Uhr geöffnet
Bis zu 200 Personen können ab Freitag täglich ab 8.00 bis 21.00 Uhr den Ausblick auf die Kulturhauptstadt von der Donau aus genießen. Die schwimmende Stahlkonstruktion besteht aus zwei gegenläufig rotierenden Kreisringen. Die rund 58 Tonnen schwere Plattform wird ohne zusätzlichen Energieaufwand rein durch die Kraft des Wassers angetrieben.
Plattform dreht sich aber noch nicht
Da während der Abschlussarbeiten diese Woche eine "Fertigungsungenauigkeit" festgestellt wurde, die eine Drehbewegung derzeit noch nicht zulasse, wird das "Linzer Auge" vorerst nur als statische Plattform in der Donau schwimmen, hieß es am Freitag in einer Aussendung
Flexible Bühne für Theater, Tanz und Konzerte
Die Planung nahm etwa zwei Jahre in Anspruch, die Bauzeit vier Monate. Das Konstrukt soll auch als flexible Bühne für Theater, Tanz und Konzerte genutzt werden. Die Gesamtkosten werden mit rund 300.000 Euro beziffert.
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