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MI | 11.04.2012
Milch (Bild: fotolia.com/anshuca)
WIRTSCHAFT
Oö. Molkereienehe wird amtlich
Der im März verhandelte Zusammenschluss der beiden oö. Molkereigenossenschaften Berglandmilch und Landfrisch wird nun amtlich. Die Eintragung der Unternehmenseinbringung ins Firmenbuch soll nun stattfinden.
930 Millionen Kilogramm Rohmilch
Knapp 12.700 Milchbauern unterstehen nach dieser Fusion der Berglandmilch-Genossenschaft. So werden pro Jahr 930 Millionen Kilogramm Rohmilch, mehr als ein Drittel der österreichischen Milchmenge, von 1.031 Mitarbeitern an neun Produktionsstandorten verarbeitet.

Firmensitz künftig in Wels
In den nächsten Monaten wird Österreichs größtes Molkereiunternehmen den Firmensitz von Pasching bei Linz nach Wels verlegen. Die Verwaltung wird auf die Standorte Wels und Aschbach aufgeteilt.
Einmalzahlung an Landfrisch-Bauern
Laut Josef Braunshofer, Vorsitzender der Geschäftsführung, werde es eine Einmalzahlung an die Landfrisch-Bauern geben. Eine genaue Summe wollte er nicht angeben. Sie werde aber jedenfalls "nicht höher" als die im Bieterrennen von der Gmundner Molkerei gebotenen kolportierten vier bis fünf Mio. Euro sein, aufgeteilt nach Milchquote.
Für McDonald's werden Eiscreme und Milchshakes produziert.
"Wir müssen Nischen finden"
Besonders forcieren will die Genossenschaft Projekte für den Lebensmittelhandel wie "Zurück zum Ursprung" für den Diskonter Hofer und die Systemgastronomie wie etwa McDonald's, für den teils exklusiv Eiscreme und Milchshakes produziert werden.

"Wir müssen Nischen finden und Spezialprodukte anbieten, die man nicht so leicht nachmachen kann, damit wir am Markt nicht so leicht austauschbar sind", gibt Braunshofer den Weg vor, mit dem die Ertragslage gesteigert werden soll.
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