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MI | 11.04.2012
Linzer Auge (Bild: ORF)
KULTUR
Kritik am "Linzer Auge"
Seit Juni sollte das "Linzer Auge" als Wahrzeichen des Kulturhauptstadtjahres quasi schon vor Anker liegen. Jetzt schwimmt die grüne Plattform zwar auf der Donau, bleibt aber geschlossen, da sie nicht funktioniert.
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Probleme durch Hochwasser
Für viele ist das "Linzer Auge" eine Attraktion, die man zwar sehen kann, bei der jedoch mehr als ein Auge zugedrückt werden muss, damit für dieses neue Wahrzeichen noch Sympathie aufgebracht werden kann. Was man unbedingt braucht, ist Geduld. Denn die Eröffnung rückt in immer weitere Ferne.

"Am Anfang hat uns das Hochwasser einfach zu viele Schwierigkeiten bereitet. Es war beinahe unmöglich, den Weg von Bratislava nach Linz zu überbrücken. Es ist wirklich eine Verkettung von unangenehmen Umständen, die das so lange verzögert haben", so Bettina Brunner, Architektin und "Linzer Auge"-Projektleiterin.
360-Grad-Panoramablick
Das "Linzer Auge" ist als Insel mitten in der Stadt gedacht. Laut Plan sollte es auch Energie nützen und durch die Kraft der Donauströmung rotieren. Durch zwei sich gegenläufig drehende Kreisringe sollen die Besucher im 360-Grad-Panoramablick völlig neue Stadtperspektiven erleben.

Das "Linzer Auge" in Zahlen
Durchmesser: 16,52 m
Platz: 200 Personen
Eigengewicht: 58.500 kg
Tragkraft: 15.000 kg
Drehgeschwindigkeit: 0,5 m/s
"Linzer Hühnerauge", "Linzer Nudelaug"
Besucher, die extra zur am Montag geplanten Eröffnung gekommen waren, zeigten sich angesichts der Absage mehr als erbost. Viele bezeichneten das "Linzer Auge" auch als "Linzer Hühnerauge" oder "Linzer Nudelaug".

Die Kosten für das "Linzer Auge", das Wahrzeichen der Europäischen Kulturhauptstadt Linz09, betrugen über 300.000 Euro.
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