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MI | 11.04.2012
Windrad (Bild: ORF)
UMWELT
Studie lobt Energiewende
Das Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität in Linz geht in einer aktuellen Studie davon aus, dass sich die von der Landesregierung beschlossene Energiewende auszahlen wird.
Kosten-Nutzen Analyse
Sieben Monate arbeiteten Experten des Energieinstituts an der Kosten-Nutzen Analyse. Konkret wurden 30 Maßnahmen unter die Lupe genommen, die ab 2010 umgesetzt werden sollen, damit Oberösterreich in Zukunft energetisch nicht im Regen steht. Die Maßnahmen wirkten sich volkswirtschaftlich positiv aus, heißt es.

Es komme zu weniger Energieverbrauch und geringeren Kosten, sagt Horst Steinmüller, der Geschäftsführer des Energieinstituts:
"Win-Win Strategie"
"Der Fokus liegt auf der einen Seite in einfach umzusetzenden Maßnahmen. Es geht also darum in eine Art Win-Win Strategie zu kommen, dass den Leuten bewusst wird, diese Umstellung hilft mir auch. Und dann kann man auch Dinge angehen, die etwas schwieriger umzusetzen sind. Da insbesondere im Verkehrsbereich."
Energiespar- und Effizienzziele
Der öffentliche Verkehr und der Wohnbau sind in der Studie als Energiespar- und Effizienzziele ausgemacht. Bei Raumwärme und Strom sollte Oberösterreich völlig unabhängig werden, gibt Energie-Landesrat Rudi Anschober (Grüne) die Richtung vor. Oberösterreich müsse sich von Gas und Öl zur Stromerzeugung verabschieden und komplett auf erneuerbare und emissionsfreie Energie umsteigen:
"Entlastung für die Bürger"
"Wenn wir unser Ziel schaffen, die Gesamtumstellung bei der Raumwärme und beim Strom, bedeutet das Entlastung für die Bürger, hunderte Millionen weniger an Energiekosten, hunderte Millionen Euro weniger auch an Energieimportkosten, auch das ist wichtig. Und die Chance auf zehntausende Arbeitsplätze bei uns in Oberösterreich."
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