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MI | 11.04.2012
Schloss Ort (Bild: APA)
GMUNDEN
Erbstreit über Schloss Ort geht weiter
Der Erbstreit über das Wahrzeichen von Gmunden, das Schloss Ort, geht in die nächste Runde. Jene Norweger, die behaupten, die rechtmäßigen Erben zu sein, ließen nun das Grab ihres Vorfahren Hugo Köhler öffnen.
Teures Vorhaben
Die daraus entnommene DNA-Probe werde derzeit untersucht, berichtete die "Kronen Zeitung" in ihrer Sonntag-Ausgabe.

Im Jänner 2008 hatte es so ausgesehen, als würden die Skandinavier ihr Vorhaben aufgrund zu hoher Kosten aufgeben.

Ahnenforscher und Anwälte
Nun starten sie aber einen zweiten Anlauf, um den Beweis für ihre Verwandtschaft mit dem Habsburger Köhler zu beweisen. Neben dem Ahnenforscher Jan Frode haben die Skandinavier laut der Tageszeitung auch einen Anwalt, der mit internationalem Recht bestens vertraut ist.

"Die treiben die Sache natürlich voran. Jetzt müssen wir abwarten, was die DNA-Untersuchung ergibt", so Gmundens Tourismuschef Andreas Murray.
Aus Johann Salvator wurde Hugo Köhler
Die Geschichte erzählt, dass Johann Salvator von Österreich-Toskana, also der Vorfahre, auf den sich die Norweger berufen, 1911 nach einem Schiffsunglück für tot erklärt wurde. Laut den "Erben" hätte er jedoch überlebt und sich seitdem Hugo Köhler genannt. Erst auf seinem Sterbebett hätte er seine wahre Identität preisgegeben.
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