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MI | 11.04.2012
Schule (Bild: ORF)
CHRONIK
Keine Fremdsprachen in der Schulpause
Eine Linzer Schule empfiehlt ihren Schülern, die eine andere Muttersprache haben, auch während der Pausen Deutsch zu sprechen. Damit soll die deutsche Sprache besser eingeübt werden.
Es sei einfach unhöflich, hinter dem Rücken anderer eine Sprache zu verwenden, die diese nicht verstehen.
Ausdrückliche "Empfehlung"
In der HLW Auhof in Linz gibt es die ausdrücklichen "Empfehlung", dass die Schüler auch außerhalb der Unterrichtsstunden, also in den Pausen, deutsch sprechen sollen.

Nicht alle wollen dieser "Empfehlung" folgen
Direktor Rudolf Mayrhofer hält das für eine taugliche Methode, um das Deutsch dieser Schüler auf ein besseres Niveau zu heben. Nicht alle Schüler wollen diese "Empfehlung" allerdings befolgen.
Unterhaltung auf Serbisch unterbunden
Erst kürzlich musste sich der Direktor mit einem Fall auseinandersetzen, wo eine Lehrerin zwei Mädchen am Gang aufforderte, nicht serbisch, sondern deutsch zu sprechen.

Mädchen spricht sehr gut Deutsch
Eine der beiden wandte sich an den Direktor, der aber verwies auf die bestehende Empfehlung der deutschsprachigen Kommunikation, obwohl das Mädchen sehr gut deutsch spricht.
"Sanfter Deutschzwang"
Rudolf Mayrhofer hat aber noch ein weiteres Argument für den "sanften Deutschzwang" an seiner Schule, an der sich vor allem im dreijährigen Zweig besonders viele Kinder mit anderen Muttersprachen befinden.

Es sei einfach unhöflich, hinter dem Rücken anderer eine Sprache zu verwenden, die diese nicht verstehen.

Vorbild für den sanften Druck zur deutschen Sprache könnte ein Beispiel in Berlin sein, wo Kinder ebenfalls angehalten sind, auch am Schulhof die deutsche Sprache zu verwenden.
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