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MI | 11.04.2012
Kreuz (Bild: ORF/Obermeyr)
POLITIK
Kreuzdebatte verärgert Bürgermeister
Der in der vergangenen Woche vom Zaun gebrochene Streit über die Kreuze in Kindergärten und Horten geht ungehindert weiter. Die SPÖ der Stadt Linz setzt sich zur Wehr und vermutet parteipolitische Agitation.
Ungehaltener Bürgermeister
Sehr ungehalten reagiert der Linzer Bürgermeister Franz Dobusch in einem Interview mit der Rundschau auf die Forderung der ÖVP, dass in den Gruppenräumen von Kindergärten und Horten Kreuze zu hängen hätten. In Linz habe niemand je ein Kreuz abgehängt, weil sie in den letzten 50 Jahren in keinem dieser Räume gehangen hätten, sagt er.

Sollte das Land die Kreuze unter finanziellen Drohungen erzwingen, werde er aber notfalls einlenken, allerdings, so Dobusch. Erzwingen könne man Religion nicht über das Geld.
Nicht politisch missbrauchen
Stadtrat Johann Mayr (SPÖ) ergänzt, dass fehlende Kreuze von den Landesinspektionen niemals urgiert worden wären und er appelliert an Landesrat Viktor Sigl von der ÖVP, sich von der Linzer Stadt-ÖVP nicht politisch missbrauchen zu lassen, sondern das Amt unparteiisch auszuüben.

"Ein Kreuz mit dem virtuellen Kreuzritter"
Über den Klubobmann der Linzer ÖVP Thomas Stelzer sagt Mayr in einer Aussendung, es sei eben ein Kreuz mit dem virtuellen Kreuzritter Stelzer. Er sei, so Mayr, verzopft und nicht aufgeklärt.
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