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MI | 11.04.2012
Neonazis (Bild: dpa/Bernd Thissen)
KRIMINALITÄT
Wirbel um Sammelaktion für BfJ-Aktivisten
Ein Flugblatt einer rechten Gesinnungsgemeinschaft ist im Raum Hörsching aufgetaucht. Darin wird um finanzielle Unterstützung für fünf Aktivisten gebeten, die vergangenes Jahr gegen das Verbotsgesetz verstoßen haben sollen.
Aktivisten vor Geschworenengericht
Die Aktivisten des "Bundes freier Jugend", der seine Basis in Oberösterreich hat, müssen sich in Wels vor einem Geschworenengericht verantworten.
Bei Rechtsextremen-Treffen aufgefallen
Sie waren bei einem Rechtsextremen-Treffen im vergangenen Jahr im Salzburger Pongau aufgefallen. Damals wurde auch einschlägiges Material sichergestellt. Der Strafrahmen beträgt bei einer Verurteilung zehn bis 20 Jahre.
Um Spenden wird gebeten.
Rechte Kreise machen mobil
Vor dem Prozess in Wels machen nun rechte Kreise mobil. Es sei ein "Patrioten-Prozess gegen unbescholtene junge Männer. Dieser Prozess finde unter anderem auf Betreiben der schwarz-grünen Landesregierung und der verschiedensten linksextremen Gruppen statt".

Vorbereitet und angeleiert vom "dunkelroten, oberösterreichischen Inlandsgeheimdienst", heißt es wörtlich in einem Flugblatt. Die Verbreitung der Wahrheit sei wichtig, hilfreich sei auch eine Spende. Auf dem Flugblatt ist eine Kontonummer angegeben.

Die Sicherheitsdirektion kannte das Schreiben auf ORF-Anfrage nicht. Solche Flugblätter würden leider immer wieder auftauchen. Der Fall wird weiter beobachtet.
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