Oberösterreich ORF.at
MI | 11.04.2012
Polizeiauto (Bild: ORF/G.H.)
KRIMINALITÄT
Inzest-Fall: Mord routinemäßig untersucht
Im Zusammenhange mit dem Inzest-Fall in Amstetten wird in Oberösterreich auch ein möglicher Zusammenhang mit einem ungeklärten Sexualmord aus dem Jahr 1986 geprüft.
Das berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten".

17-Jährige nach zehn Tagen gefunden
Die damals 17-jährige Martina Posch aus Vöcklabruck war am 12. November 1986 verschwunden. Zehn Tage später fanden zwei Taucher die in Plastikplanen eingewickelte Leiche des Mädchens am seichten Ufer des Mondsees.
Geografischer Bezug - aber keine heiße Spur
Es gebe zwar einen "geografischen Bezug" - F.s Frau betrieb damals eine Gaststätte in der Nähe -, aber derzeit "keine heiße Spur". "Wir haben die Akten durchforstet, der Verdächtige scheint darin nicht auf", so Walter Folger vom oberösterreichischen Landeskriminalamt zum damaligen. Da es von damals keine DNA-Spuren gibt, sind Ermittlungen aber auch äußerst schwierig.
Routineangelegenheit
Die Überprüfung sei eine Routineangelegenheit. Auch bei der Staatsanwaltschaft St. Pölten betonte man am Mittwoch, man habe "derzeit keine Hinweise" auf eine mögliche Verwicklung von Josef F. in einen Mordfall.
Ganz Österreich
Oberösterreich News

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News