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MI | 11.04.2012
Regen
RISIKO
Studie: Hochwassergefahr steigt
Wie sich der Klimawandel auf die Hochwassergefahr auswirkt, haben zwei Klimaforscher nun am Beispiel OÖ untersucht. Ergebnis: Im Winter steigt die Hochwassergefahr durch mehr Niederschläge, im Sommer durch heftigere Gewitter.
Risiko durch drei Faktoren
Drei Faktoren sehen die Klimaforscher Helga Kromp-Kolb und Herbert Formayer von der Universität für Bodenkultur in Wien als Risiken für eine steigende Hochwassergefahr.
Faktor 1: Steigende Temperaturen im Winter bedeuten steigende Schneefallgrenzen. Statt Schnee der in den Bergen deponiert wird und im Früjahr langsam abschmilzt ist mit deutlich höheren Wassermengen im Winter zu rechnen.

Faktor 2: Heftigere Gewitter samt Starkregen im Sommer - schuld sind ebenfalls höhere Temperaturen - betroffen wäre der Voralpenbereich.

Faktor 3: Mehrtägiger Dauerregenphasen - zwar seltener im Jahr, dafür mit größeren Regenmengen.
Totes Gebirge bis südliches Ennstal
Alle drei Faktoren treffen auf die Region vom Toten Gebirge bis zum südlichen Ennstal in Oberösterreich zu. Immerhin zwei Faktoren für das Mühlviertel, den Hausruck oder das innere Salzkammergut.
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