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MI | 11.04.2012
Bert Nussbaumer (Bild:ORF)
ENTFÜHRT
Neue Hoffnung für Irak-Geisel aus Altmünster
Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es für die Angehörigen des im Irak entführten Bert Nussbaumer. Das Außenministerium bestätigte Mittwochfrüh, dass ein neuer Hinweis aufgetaucht sei.
Entführung am 16. November
Am 16. November war Bert Nussbaumer gemeinsam mit vier US-Bürgern im Irak entführt worden. Er hatte im Auftrag einer kuwaitischen Sicherheitsfirma einen Konvoi bewacht. Seither sind zwei Videobotschaften von ihm aufgetaucht. Zwei Lebenszeichen, das letzte am 22. Dezember.
Liste mit Namen von Geiseln gefunden
Jetzt habe man bei einer Hausdurchsuchung im Irak eine Liste mit Namen von Geiseln gefunden, bestätigt Astrid Hartz vom Außenministerium in Wien. Diese Namen dürften von den Geiseln selbst geschrieben worden sein, und auf der Liste finde sich auch der Name Bert Nussbaumer, offensichtlich von ihm selbst geschrieben.

Datiert sei diese Namensliste nicht, sagt Hartz, allerdings finde sich darauf auch der Name einer Geisel, die nach dem 22. Dezember, also nach dem letzten Lebenszeichen des Oberösterreichers entführt worden sei.
Kein Kontakt zu Entführern
Damit liegt der Schluss nahe, dass Bert Nussbaumer auch nach dem 22. Dezember noch gelebt hat. Kontakt zu den Entführern habe man aber weiterhin keinen, heißt es aus dem Außenministerium.
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