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MI | 11.04.2012
Keksausstecher (Bild: www.keksausstecher.at)
VON HAND GELÖTET
Zwei Mio. Keksausstecher pro Jahr aus Wels
Wenn das Backen der Weihnachtskekse ansteht, dann sind die Produkte des Welsers Sepp Krifka gefragt. Er ist der einzige Produzent von Keksausstechern in Mitteleuropa. Jedes Jahr werden zwei Mio. Stück von Hand gelötet.
Große Konkurrenz an der Kekserlfront kommt - wie so oft - aus China.

2.500 Formen selbst entworfen
Notenschlüssel, Sterne und Herzen in allen Variationen, aber auch Exoten wie Mini-Elefanten, Panda-Bären und Kamele in Kleinausgabe. Die 2.500 Formen seines Sortiments hat Sepp Krifka selbst entworfen.

Trotz Regalen voller fertiger Kekse in Supermärkten: Weihnachtssüßigkeiten selber zu backen sei in Mitteleuropa weiterhin beliebte Tradition, so Krifka, der die Firma in dritter Generation führt: "Kekserl backen ist nach wie vor in Mode. Meinen Umsatz mache ich speziell in Österreich, Italien und der Schweiz."
Jeder Ausstecher händisch gelötet
Zehn Mitarbeiter löten in Wels noch jeden einzelnen Ausstecher händisch. Konkurrenz droht aber von Erzeugern in Billiglohnländern, die manche der in Wels entworfenen Formen bereits kopiert haben.

"Wir haben heuer und auch vorher schon mit Importen aus Fernost sehr zu kämpfen, sprich aus Hongkong, China und Shanghai. Dort werden unsere Sachen pausenlos kopiert und nach Europa geliefert", so Krifka.
Kurze Lieferzeiten als Vorteil
Vorteil des Welser Unternehmens seien die vergleichsweise kurzen Lieferzeiten. Für heuer ist das Geschäft mit den Weihnachtsformen auf Grund des milden Wetters noch nicht abgeschlossen, sagt Krifka.

Normalerweise laufe im Dezember bereits die Produktion von Osterhasen-Formen an.
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