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MI | 11.04.2012
Die Wahl 2006 (Bild: ORF)
NACH DER WAHL
Abschied und Neueinzug im Nationalrat
Am Tag nach der Wahl beginnt auch bei manchen oberösterreichischen Mandataren das Schreibtischräumen. Die einen scheiden aus dem Nationalrat aus, für andere beginnt eine politische Laufbahn im Parlament.
SPÖ
Die SPÖ holte wie 2002 elf Mandate in Oberösterreich. Einziger Neueinsteiger ist der Unternehmer Franz Kirchgatterer aus Wels.

Noch in der Warteschleife befinden sich Sonja Ablinger. Die Vorsitzende der SPÖ Frauen in Oberösterreich könnte Abgeordnete werden, wenn Barbara Prammer nicht über die Landesliste in den Nationalrat kommt.
ÖVP
Bei der ÖVP haben Walter Murauer und Norbert Kapeller im Traunviertel und im Mühlviertel ihre Direktmandate verloren. Mitte Oktober wird die ÖVP entscheiden, wer über die Restmandate Abgeordneter wird.

Sieben ÖVP-Kandidaten haben diesmal ein Grundmandat erobert, darunter Willi Molterer und Helmuth Kukacka.
FPÖ
Für die oberösterreichische FPÖ werden drei neue Gesichter in den Nationalrat einziehen: Landesparteichef Lutz Weinzinger wird begleitet von Manfred Haimbuchner und Alois Gradauer.

Der 28-jährige Steinhauser Haimbuchner schaffte im Wahlkreis Hausruck das einzige Grundmandat der FPÖ, der 63-jährige Pensionist Gradauer aus Kirchberg Thening zieht wie Weinziger über die Landesliste ein.
Grüne
Für die Grünen kommt Ruperta Lichtenecker neu in den Nationalrat. Ihren derzeitigen Platz im Bundesrat übernimmt Franz Breiner, der Chef der grünen Bildungswerkstatt im Land.
BZÖ
Beim BZÖ scheint nur das Mandat von Sozialministerin Ursula Haubner fix.

Max Walch und Elke Achleitner werden sich nach heutigem Stand aus dem Nationalrat verabschieden müssen.
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