Oberösterreich ORF.at
MI | 11.04.2012
Blaulicht (Bild: APA)
Bezirk Rohrbach
Unfalllenker stellte sich nach Fahrerflucht
Ein 21-jähriger Autofahrer, der am Sonntag in Lichtenau eine Frau angefahren und Fahrerflucht begangen hatte, hat sich am Montag gestellt. Das 43-jährige Unfallopfer lag rund zwölf Stunden im Straßengraben, bis es gefunden wurde.
Frau von hinten erfasst
Die 43-jährige Lehrerin war am Sonntagabend auf der Schlägler Landesstraße vorschriftsmäßig auf der linken Seite gegangen.

Zwischen Lichtenau und Damreit schnitt der Unfalllenker die Rechtskurve, der Wagen erfasste die Frau von hinten und schleuderte sie über die Leitschiene. Der Lenker fuhr weiter. Er sei unter Schock gestanden, gab der 21-Jährige gegenüber der Polizei an.

Schwer verletzt blieb die Frau liegen, unfähig, auf sich aufmerksam zu machen, unsichtbar auch für vorbeikommende Autofahrer. Die ganze Nacht lang konnte sich die Frau nicht von der Stelle bewegen.
Cousin bemerkte Verschwinden
Erst Montagfrüh fiel dem Cousin, bei dem sie wohnte, auf, dass die ledige Lehrerin nicht nach Hause gekommen war.
Schwer verletzt im Straßengraben
Dem Mann dämmerte, dass er tags zuvor vom Auto aus auf der Straße einen Schuh gesehen hatte, der seiner Cousine gehören könnte. Ohne zu zögern fuhr er los, an der Unglückstelle bestätigte sich der Verdacht. Er fand seine Cousine im Straßengraben: Schwer verletzt mit abgetrenntem Finger.
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