Oberösterreich ORF.at
MI | 11.04.2012
Linzer Fahrradsteg (Bild: Magistrat Linz)
ENTSCHEIDUNG
Jury kürt Siegerprojekt für Linzer Fahrradsteg
Die Entscheidung, wie die Fußgänger- und Radfahrbrücke über die Donau in Linz aussehen soll, ist am Montag gefallen. Das Architektenteam Woschitz-Horner aus Wien stellt das Siegerprojekt.
Gebaut wird aber noch nicht, noch fehlt das grüne Licht des Linzer Gemeinderates. Ob dieses kommt, ist fraglich, nur die Grünen haben sich bisher für das Projekt von Mobilitätsstadtrat Jürgen Himmelbauer ausgesprochen.

Im Mai, vielleicht sogar schon in der Sitzung am 20. April, steht die Radlerbrücke auf der Tagesordnung des Linzer Gemeinderates.

Brücke mit zwei Ebenen
Wie sieht das Siegerprojekt aus? Es handelt sich um eine Brücke mit zwei Ebenen, eine für Radler, eine für Fußgänger mit einem einzigen riesigen Pylon am nördlichen Donauufer im Bereich des Jahrmarktgeländes.

Auf diesem Pylon ist die Brücke aufgehängt. Im Süden auf Linzer Seite mündet der Übergang direkt in die Ernst-Koref-Promenade, also den Fußweg im Donaupark.
Linzer Fahrradsteg (Bild: Magistrat Linz)
Projekt braucht am wenigsten Platz
Der Vorteil dieses Projekts laut Jury: Es braucht den wenigsten Platz für Auf- und Abfahrten, verbraucht also am wenigsten Fläche auf beiden Donauufern. Besondere Bedeutung bekommt die Mitte der Brücke.

Dort verbreitern sich die beiden übereinander liegenden Spuren, so dass zwei Plätze über der Donau entstehen, von denen der untere teilweise überdeckt ist.
"Reizvolle Blickwinkel für Fußgänger"
Das abschließende Urteil der Jury: Das Siegerprojekt ist am Platz sparendsten, bringt reizvolle Blickwinkel für den Fußgänger, schafft aber auch Einbußen in der Transparenz des Donauraumes.

Die Kosten der Brücke werden mit zwölf Millionen Euro veranschlagt.
Ganz Österreich
Oberösterreich News

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News