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Mitarbeiteranteile |
28.02.2006 |
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Heißer Tag für die AMAG
Betriebsräte und Gewerkschafter verhandeln den Verkauf der Mitarbeiteranteile an der AMAG. Dass 93,4 Prozent der Belegschaft verkaufen wollen, stieß auf erbitterten Widerstand bei der Gewerkschaft und löste Turbulenzen in der SPÖ aus.
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Treffen auf neutralem Boden
Man trifft einander am frühen Dienstagabend im Parlament in Wien. Was man auf den ersten Blick als bewusst auf neutralen Boden verlegtes Treffen interpretieren könnte, sei eher aus einer Not zustande gekommen heißt es. Einer der Hauptbeteiligten, ÖGB-Mataller-Sekretär Walter Schopf habe als Nationalratsabgeordneter im Parlament Verpflichtungen.
Gretchenfrage
So pilgern die Beteiligten eben in die Bundeshauptstadt um einmal mehr die Gretchenfrage der letzten Wochen zu diskutieren: Soll die 20-prozentige Beteiligung der Mitarbeiter an der AMAG im Zuge des Verkaufs des 40-Prozent-Anteils von Generaldirektor Hammerer ebenfalls verkauft werden oder nicht?
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Angebot der Constantia-Gruppe
Entscheidend in so einem Fall ist die Rolle der Stifter dieses Mitarbeiterbeteiligungsmodells und die sind neben dem Generaldirektor selbst Metallersekretär Schopf und ÖGB- Landeschef Johann Kalliauer und damit zwei entschiedene Gegner des von den Mitarbeitern geplanten Verkaufs.
Hauptdiskussionspunkt werde jedenfalls ein mögliches Angebot des offenbar interessierten zweiten AMAG-Haupteigentümers, der Constantia-Gruppe, und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Mitarbeiterbeteiligung sein.
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Heftiger Schlagbatausch
Während genau deshalb der erst am vergangenen Freitag nach einem heftigen Schlagabtausch mit Parteichef Erich Haider aus der SPÖ ausgetretene Betriebsratschef Otto Höfl für einen Verkauf eintritt, weil in dem Fall aus seiner Sicht die Mitarbeiter nicht mehr allzu viel mitbestimmen könnten, will Kalliauer einen neuen Versuch starten, die Betriebsräte und damit auch Höfl auf eine - wie es heißt - gemeinsame Vorgangsweise einzuschwören. So weit sei man gar nicht voneinander entfernt, meint ein betont moderater Johann Kalliauer gegenüber dem ORF.
Hohe Erlöse pro Mitarbeiter
Die Gewerkschaft erhöht also den Druck - denn schon am Donnerstag wollen die Betriebsräte bei einer Vollversammlung vor die Belegschaft treten. Eine solche Betriebsversammlung kann aber ganz schnell eine eigene Dynamik bekommen - noch dazu, wenn Erlöse von bis zu 60.000 Euro pro Mitarbeiter im Raum stehen.
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ÖVP sieht Aufklärungsbedarf
Inzwischen sieht auch die ÖVP Aufklärungsbedarf, was diesen Verkaufsdeal betrifft. Die Verflechtungen rund um den absoluten Sanierungsgewinner Klaus Hammerer, der 40 Groschen bezahlt habe und jetzt 300 Millionen Euro verlangen könne, seien aufklärungsbedürftig, sagt ÖVP Geschäftsführer Michael Strugl ausnahmsweise durchaus im Gleichklang mit SPÖ und Gewerkschaft.
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Trotzdem dürfe man dem Betriebsratsobmann Otto Höfl nicht vorwerfen, gekauft zu sein oder die Moral verloren zu haben, nur weil er aus der SPÖ ausgetreten ist, so Strugl, diesmal wieder ganz im Gegensatz zur SPÖ und ihrem Obmann Erich Haider.
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ooe.ORF.at; 20.2.06
Bei der Diskussion rund um den Verkauf der Mitarbeiter-Beteiligung an der AMAG in Ranshofen ist am Montag ein Ultimatum des Betriebsrates an die Verantwortlichen der Mitarbeiter-Stiftung abgelaufen.
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ooe.ORF.at; 24.2.06
Otto Höfl, der Betriebsratsobmann der AMAG, verlässt die SPÖ. Er war 18 Jahre lang Fraktionsobmann der Stadtpartei in Braunau. Den Schritt habe er aus Verärgerung über die AMAG-Politik der Landes-SPÖ gemacht.
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