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verschmähtes Weihnachtsgeschenk |
10.11.2005 |
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Ärger über "Krüppelfichte" aus Gmunden
Eine 26 Meter hohe Fichte hat die Stadt Gmunden auch heuer wieder als Christbaum nach Frankfurt am Main geliefert, doch diesmal kommt der große Baum anscheinend schlecht an.
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Krumm, kahl und schief
Krumm, kahl und schief soll er ausschauen, der mächtige Christbaum aus Gmunden, der sich bereits seit dem 4. November in Frankfurt befindet, zitiert die "Bild" Passanten.
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Reaktion von Passanten
"Oje! Schon wieder 'ne Krüppelfichte" titelte die "Bild". "Sieht aus wie ein gerupftes Huhn. Die eine Hälfte abrasiert wie ein Möchtegern-Punk", schreibt die Zeitung und stellt die Frage, was sich die Stifter - die Gemeinde Gmunden und die Österreichischen Bundesforste - dabei gedacht haben.
"Der ist ja kaputt! Krumm, kahl und schief. Was will Frankfurt mit so einem Baum?" wird ein Passant in dem Bericht zitiert.
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"Fehlende Äste werden ersetzt"
Der Gmundner Bürgermeister Heinz Köppl (ÖVP) lässt sich davon nicht irritieren. "Der Baum wird noch drei Meter versenkt und fehlende Äste werden behutsam ersetzt", erklärte er gegenüber den "Oberösterreichischen Nachrichten".
Die 26 Meter hohe Fichte sei genau den Frankfurter Wünschen entsprechend ausgesucht worden. "Sie wird den Menschen ganz sicher gefallen", ist Köppl überzeugt.
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Nicht nur Fichte ist Grund zur Ärgernis
Die Diskussion über das Geschenk aus Gmunden für Frankfurt ist schon der zweite Fall, der für Verstimmung zwischen Oberösterreich und Deutschland sorgt.
Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hatte zuletzt Kritik geäußert: In einem Bericht über den Prozess gegen den deutschen Rapper Bushido, der vergangenen Freitag in Linz mit einer Diversion endete, wurde die Landeshauptstadt als "Arsch der Welt" mit "Chemie, Langeweile, Drogen" bezeichnet, was dort für Ärger sorgte.
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