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MI | 11.04.2012
Regenbogen (Bild: APA)
WETTERJAHRBUCH
Der Sommer 2005 ist nicht der schlechteste
Zu nass, zu kalt und zu wenig Sonne sind die Kennzeichen dieses Sommers. Aber trotzdem ist er in der Statistik bei weitem nicht der schlechteste. Das geht aus dem Wetterjahrbuch der Klimastation Hörsching hervor.
Für das so genannte Sommermittel werden die Durchschnittswerte von Juni, Juli und August herangezogen.

Die Enttäuschung ist groß: Nach einem verpatzten Beginn hat man auf die Hundstage gehofft. Aber anstatt bei 30 und mehr Grad zu schwitzen, brauchte man Übergangskleidung und Regenschirm.

Temperatur
Und doch lässt sich dieser Sommer 2005 unterbieten - bei der Temperatur: Nur 16,8 Grad war die Durchschnittstemperatur 1980, nur 16,3 Grad betrug das Sommermittel 1978.
Regentage
Die meisten Regentage, nämlich 43, verzeichnete der Sommer 2004. heuer 35. Allerdings sollen laut Meteorologen noch einige dazukommen.
Sonnenstunden
Das wichtigste Kriterium eines Sommers sind natürlich die Sonnenstunden: 566 hat man bis jetzt gezählt. So bleibt 1989 der Negativrekordsommer mit nur 484 Sonnenstunden.

Zum Vergleich der "Supersommer 2003": 852 Stunden Sonnenschein. Davon kann man wahrscheinlich die nächste Zeit nur träumen, denn solche Extreme sind laut Meteorologen nur etwa alle zehn Jahre möglich.
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