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MI | 11.04.2012
Attersee (Bild:ORF)
CHRONIK
Tauchunfall an der "Schwarzen Brücke"
Die "Schwarze Brücke" im Attersee ist am Freitagabend einem Taucher zum Verhängis geworden. Der Mann war 70 Meter in die Tiefe getaucht und gelangte auch wieder an die Oberfläche. Im Hotel brach er dann zusammen.
Zustand verschlechterte sich zusehends
Nach dem Aufstieg fuhren die tschechischen Taucher wieder in ihr Quartier nach Weyregg. Dort brach der Mann plötzlich zusammen. Sein Zustand verschlechterte sich rapide.

Der Mann wurde per Hubschrauber nach Murnau (Bayern) in eine Spezialklinik gebracht, wo er in einer Druckkammer behandelt wurde. Über seinen genauen Zustand war am Samstagvormittag nichts bekannt.
Dieses Jahr hat sich bereits ein tödlicher Tauchunfall am Attersee ereignet.
"Schwarze Brücke" unter Tauchern beliebt
Die "Schwarze Brücke" ist unter Sporttauchern ein beliebtes Ziel. Anziehend für die Taucher ist vor allem die Tiefe über 70 Meter. Normalerweise begeben sich Sporttaucher nur in eine Tiefe von bis zu 40 Metern.

Auch heuer hat es bereits ein Todesopfer nach einem Tauchunfall am Attersee gegeben. Ein 53-jähriger Deutscher war nach einem Notaufstieg verstorben.
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