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MI | 11.04.2012
Zeppelin (Bild: Thomas Schartner)
CHRONIK
Eurofighter mussten "Zeppelin" orten
Mehrere Eurofighter des Bundesheeres waren am Samstag im Einsatz zur Positionsbestimmung eines außer Kontrolle geratenen Warmluftballons. Der "Zeppelin" hatte sich im Raum Linz unbeabsichtigt gelöst und stieg führerlos auf.
Wie sich durch den Einsatz der Kampfjets herausstellte, war die zivile Luftfahrt nicht beeinträchtigt, berichtete Markus Pohanka, Sprecher der Austro Control.

"Kunstprojekt"
Das Fluggerät - laut Polizei handelt es sich um ein Kunstprojekt, in ersten Meldungen war von einer Werbeaktion die Rede gewesen - war am Vormittag in Richtung Flughafen Hörsching getrieben. Es handelte sich laut Bundesheersprecher nicht um einen mit Gas betriebenen Heißluftballon, sondern um einen etwa zehn mal 40 Meter großen, mit Solarzellen ausgestatten Warmluftballon.

Auf dem Radar nicht sichtbar
Gegen 15.00 Uhr befand er sich in einer Höhe von etwa 13.000 Metern im Großraum Graz und dürfte, wenn die Windrichtung Ost-Südost in dieser Höhe anhält, in Richtung Ungarn weitergetragen werden. Der Ballon war auf dem Radar nicht sichtbar. Deshalb wurde in Koordination zwischen dem Bundesheer und der Austro Control der Einsatz der Eurofighter veranlasst.

In dieser Höhe können nur die Abfangjäger agieren. Mehrere Eurofighter wechselten sich ab und umkreisten den Ballon. Sie gaben die Daten über Höhe und Flugrichtung an die Austro Control weiter. "Damit war seine Position klar", erklärte Pohanka.
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