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MI | 11.04.2012
Taucher (Bild: www.salzi.at)
CHRONIK
Tödlicher Tauchunfall im Attersee
Tödlich hat am Freitag ein Tauchgang im Attersee für einen 53-jährigen Urlauber aus Deutschland geendet. Es war der erste in diesem Jahr, und das, obwohl die eigentliche Tauchsaison noch gar nicht begonnen hat.
Der 53-jährige Tauchurlauber war seit einer Woche mit Freunden am Attersee. Er war ein Profi, technisch bestens ausgerüstet und erfahren.

Atemnot in 40 Meter Tiefe bekommen
Notarzt und Tauchmediziner Walter Titze schilderte den Hergang des Unglücks im ORF-Interview: "Der Tauchgang wurde beendet, man hat den Aufstieg begonnen. Auf 40 Meter Tiefe hat der mit ausgezeichnetem Equipment ausgestattete Patient plötzlich Atemnot bekommen, hat dann das Notfall-Jacket aufgeblasen und sich nach oben aufgeschossen, also einen Notaufstieg gemacht."

"Er dürfte während des Aufstiegs das Mundstück aufgrund der akuten Atemnot ausgespuckt haben und ertrunken sein", sagte Titze.

Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos
Auch die Wiederbelebungsversuche durch die Freunde sowie den Notarzt mussten nach einer halben Stunde erfolglos abgebrochen werden.

Vermutlich dürfte ein Lungeninfarkt Auslöser für die plötzliche Atemnot des Tauchers gewesen sein.
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