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MI | 11.04.2012
Lkw in Güllegrube (Bild: Feuerwehr Vöcklabruck)
CHRONIK
Navi führte in Güllegrube
Ein Lastwagen der Tierkörperverwertung ist bei einem Wendemanöver vor einem Bauernhof in Zell am Pettenfirst (Bezirk Vöcklabruck) in eine Güllegrube eingebrochen. Der Lenker vertraute seinem Navigationsgerät zu sehr.
Die Betondecke auf der empfohlenen Route war zu dünn für den tonnenschweren Lkw.
Wende rund um Bauernhof
Der Fahrer des Lkw der Tierkörperverwertung wollte an einem Bauernhof wenden. Sein Navigationsgerät gab ihm dabei Anweisungen, auf welchem Weg er den Hof wieder verlassen könne.
Lkw in Güllegrube (Bild: Feuerwehr Vöcklabruck)
Güllegrube unter dünner Betondecke
Was der Apparat nicht wissen konnte: die Betondecke auf der empfohlenen Route war zu dünn für den tonnenschweren Lkw, und darunter lauerte die Güllegrube. Der Lastwagen brach durch die Betonabdeckung und blieb im Loch hängen, der Tank lag dabei direkt auf der Bruchkante.
Bergung mit Kranwagen
Lkw in Güllegrube (Bild: Feuerwehr Vöcklabruck)
Die Feuerwehr wurde zur Bergung gerufen, und die musste zuerst einmal den großen Kran des Bezirksfeuerwehrkommandos aus Vöcklabruck anfordern.
Mit viel Vorsicht, um den Tank nicht weiter zu beschädigen, konnte der Lastwagen nach zwei Stunden Arbeit wieder auf eigenen Rädern stehen.
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