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CHRONIK |
10.09.2010 |
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Polizei warnt vor Teppichkäufen in der Türkei
Immer neue Tricks lassen sich Betrüger einfallen, um ahnungslosen Opfern das Geld aus der Tasche zu ziehen, so das Landeskriminalamt. Nach Teppichkäufen in der Türkei bekommen Kunden oftmals unliebsame Anrufe, wenn sie wieder zu Hause sind.
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Das LKA warnt vor den neuen Maschen der Betrüger. |
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Anrufe aus der Türkei
Viele Türkeireisende haben sich aus ihrem Urlaub einen Teppich mitgebracht. Dieser kann jedoch im Nachhinein zu unliebsamen Überraschungen führen. Denn die Zahl jener Fälle häuft sich, in denen die Käufer zuhause in Österreich plötzlich Anrufe aus der Türkei bekommen.
Besuch zu Hause
Die Anrufer würden sich als angebliche türkische Teppichhändler ausgeben und die Angerufenen in ein Gespräch verwickeln, warnt das Landeskriminalamt. Es sei auch schon vorgekommen, dass vermeintliche Teppichhändler zu Hause bei den Betroffenen aufgetaucht sind.
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Betroffene sollten den Kontakt sofort abbrechen und keinesfalls Zahlungen leisten. |
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Überteuerte Ware wird angeboten
In all diesen Fällen wird versucht, den Kunden weitere Teppiche zum Kauf anzubieten. Der Preis liege allerdings weit über dem tatsächlichen Wert, warnt das Landeskriminalamt.
Finanzamt als Druckmittel
Die zweite Masche der Betrüger: Sie behaupten, das türkische Finanzamt habe bei einer Prüfung festgestellt, dass der betroffene Teppichkunde bei der Ausfuhr der Ware nach Österreich zu wenig Abgaben bezahlt habe. Daher sei jetzt eine Nachforderung fällig.
Drohung mit behördlichen Sanktionen
Sollte der Kunde nicht zahlen, dann werde es behördliche Sanktionen geben, drohen die Betrüger. In all diesen Fällen warnen die Ermittler des LKA, sich nicht in ein Gespräch verwickeln zu lassen, den Kontakt sofort abzubrechen und vor allem keinesfalls irgendwelche Zahlungen zu leisten.
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