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MO | 13.02.2012
Eine Ölsperre (Bild: APA)
CHRONIK
Donau: 10.000 Liter Dieselöl ausgetreten
Aus einem slowakischen Schiff sind am Donnerstag 10.000 Liter Dieselöl in die Donau geflossen. Zwischen Grein und dem Kraftwerk Wallsee-Mitterkirchen strömte das Öl ins Wasser. Ein technischer Defekt soll hinter dem Ölverlust stecken.
Zuerst wurde der Ölaustritt von niemandem bemerkt.
Defektes Ventil als Ursache
Das slowakische Schubschiff passierte am Nachmittag Grein. Ab diesem Bereich scheint Diesel aus dem Schiff geflossen zu sein. Vorerst offenbar unbemerkt, denn laut Polizei soll ein defektes Ventil Ursache gewesen sein.

Öl breitete sich flussabwärts aus
Beim Kraftwerk Wallsee-Mitterkirchen gelang es der Schiffsbesatzung schließlich den technischen Defekt zu beheben. Bis zu diesem Zeitpunkt waren jedoch schon 10.000 Liter Diesel in die Donau geflossen und welcher sich flussabwärts ausbreitete.
Wie groß der angerichtete Schaden für die Umwelt ist, steht noch nicht fest.
Elf Feuerwehren im Einsatz
Elf Feuerwehren entlang der Donau wurden zu Hilfe gerufen, um den Schaden so gering wie möglich zu halten. Beim Kraftwerk Wallsee-Mitterkirchen konnten Feuerwehrleute aus dem Schleusenbereich an die 1.500 Liter Diesel abpumpten und entsorgen.

Ölsperren eingerichtet
Anschließend wurden flussabwärts zwischen Wallsee und Ybbs sämtliche Flusszuläufe mit Ölsperren abgedichtet. Vor dem Kraftwerk Ybbs-Persenbeug soll nun das in die Schleusenkammern treibende Öl abgepumpt werden.
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