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POLITIK |
09.09.2010 |
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Haimbuchner mit Forderung gescheitert
Vorerst gescheitert ist Wohnbaulandesrat Manfred Haimbuchner von der FPÖ mit seiner Forderung die Wohnbauförderung zu ändern. Er lehnt eine für 2011 geplante Verschärfung der Vergaberichtlinien ab
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30 Kilowattstunden pro Jahr statt 45
Ab 1. Jänner 2011 sollen nur mehr Häuser mit einem Heizwärmebedarf von maximal 30 Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter gefördert weden, statt bisher 45.
Haimbuchner will Änderung verschieben
Dies entspricht dem Heizwärmebedarf eines Niedrigstenergie oder Passivhauses. FPÖ-Wohnbaulandesrat Manfred Haimbuchner will dieser Verschärfung verschieben.
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Der geforderte Standard sei nur mit "kontrollierter Wohnraumbelüftung" erreichbar |
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Bundesweite Änderung 2012
2012 werde bundesweit die Obergrenze ohnehin auf 30 Kilowattstunden verändert und statt dem Heiz- der Gesamtenergiebedarf herangezogen. Laut Haimbuchner ist zudem der ab 2011 in Oberösterreich geforderte Standard nur mit einer "kontrollierte Wohnraumbelüftung" erreichbar.
Mehrkosten von bis zu 12.000 Euro
Diese verursache Mehrkosten von 6.000 bis 12.000 Euro, die sich erst nach 30 Jahren amortisieren, rechnet Haimbuchner vor.
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SPÖ-Wohnbausprecher Helmut Kapeller wirft Haimbuchner vor, dass durch seine Änderungspläne keine Planungssicherheit für Häuslbauer bestehe. |
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Grüne: Haimbuchner ist uninformiert
Die Grüne-Wohnbausprecherin LAbg Maria Wageneder kontert, Haimbuchner sei schlichtweg uninformiert. Die tatsächlichen Kosten für eine Wohnraumbelüftung seien niedriger, die Energieersparnis höher als von Haimbuchner angegeben.
ÖVP will kontrollieren
ÖVP-Wohnbausprecher Klubobmann Thomas Stelzer will sowohl die geplanten neuen Förderregelungen unter die Lupe nehmen als auch Haimbuchners Behauptung von der Notwendigkeit einer Wohnraumbelüftung.
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