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DI | 14.02.2012
Bundesheer (Bild: APA/Artinger)
EINSÄTZE
Bundesheer holt sich Hilfe von Baufirmen
Mit privaten Bauunternehmen will das Bundesheer in Zukunft bei Katastropheneinsätzen zusammenarbeiten. Die Unternehmen stellen dem Bundesheer dann schweres Gerät zur Verfügung.
Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Mittwoch im Linzer Landhaus abgeschlossen.

Immer mehr Einsätze
Überflutungen und Erdrutsche, Schneedruck und Sturmschäden. Die Anlässe für Hilfseinsätze die die Feuerwehren, die Rettungsorganisationen und auch das Bundesheer fordern, sind in den vergangenen Jahren deutlich mehr geworden. Oft wird auch schweres Gerät wie Bagger benötigt, die das Bundesheer aber nur in begrenzter Anzahl hat.
Drei Unternehmen gewonnen
Einspringen sollen in Zukunft große Bauunternehmen. Militärkommandant Kurt Raffetseder hat drei große Unternehmen dafür gewinnen können, dass diese im Katastrophenfall Mitarbeiter und Maschinen, wie Bagger, zur Verfügung stellen. Und das kostenlos, soweit es hat die Kapazitäten der Baufirmen zulassen.
Versicherung für Mensch und Maschinen
Die Hilfe geht aber noch weiter. Eine Versicherung übernimmt kostenlos den Versicherungsschutz für Mensch und Maschinen. Eine Bank hilft im Katastrophenfall bei der Organisation und stellt über ihre Firmenbeteiligungen Kleingeräte und Nahrungsmittel zu Verfügung.

Lachender Dritter ist das Land Oberösterreich, das sich über bessere Katastrophenhilfe ohne zusätzliche Ausgaben freuen kann.
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