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CHRONIK |
08.09.2010 |
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Millionenschaden durch Einbrecherbande
Das Landeskriminalamt hat einer serbischen Bande das Handwerk gelegt, die für Einbrüche mit einem Schaden von mehr als einer Million Euro verantwortlich sein dürfte. Die vier Täter hatten es vor allem auf Trafiken und Optiker abgesehen.
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Im Sommer 2009 begannen die Ermittlungen. |
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Trafikeinbrüche häuften sich
Die Ermittler waren hellhörig geworden, als sich im Sommer 2009 Trafikeinbrüche zu häufen begannen. Die Täter gingen sehr professionell vor und konnten jedes Mal große Geldbeträge erbeuten.
Auch Optiker wurden heimgesucht
Wenige Monate später kam es zu einer Serie von Optikereinbrüchen, die offenbar von derselben Tätergruppe verübt wurden - es gab offenbar einige Parallelen. Nach und nach konnten die Ermittler Hinweise und Anhaltspunkte zu einem ganzen Bild zusammenfügen.
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Die Männer kamen in Untersuchungshaft. |
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Illegal in Wien gewohnt
Ins Visier gerieten mehrere Serben, die zum Teil illegal in Wien wohnten. Drei von ihnen konnten schließlich unmittelbar nach einem Trafikeinbruch in Ebensee gestellt werden. Die Täter waren mit zwei Autos unterwegs gewesen, sie hatten Brecheisen in verschiedenen Längen sowie überdimensionale Sporttaschen für den Abtransport der Beute dabei.
Dokumente gefälscht
Die Männer gaben sich als bulgarische Staatsbürger aus und legten entsprechende Dokumente vor, die sich aber als Fälschungen herausstellten. Das Trio wurde festgenommen, wenig später wurde die Untersuchungshaft verhängt.
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21 Einbrüche in Trafiken konnten den Verdächtigen nachgewiesen werden. |
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Akribische Kleinarbeit
Die drei Serben waren großteils nicht geständig, in wochenlanger akribischer Kleinarbeit konnten ihnen in der Zwischenzeit aber 21 Trafikeinbrüche und fünf größere Coups bei Optikergeschäften nachgewiesen werden.
Die Kriminalisten konnten in dieser Zeit auch noch einen weiteren Komplizen, einen 21-jährigen Studenten serbischer Herkunft, ausforschen.
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Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. |
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Waren im Wert von 1.075.000 erbeutet
Die Täter sollen bei ihren Einbrüchen laut Landeskriminalamt Waren im Wert von 1.075.000 Euro erbeutet haben. Hinzu kommt ein Sachschaden von knapp 60.000 Euro.
Ein Teil der Beute sowie spezielles Einbruchswerkzeug konnte bei Hausdurchsuchungen sichergestellt werden. Ein Großteil der Beute wurde über Hehler weiterverkauft. Die Ermittlungen sind laut Auskunft aus dem Landeskriminalamt noch nicht abgeschlossen.
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