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CHRONIK |
07.09.2010 |
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Debatte um Salzkammergutstraße
Nach dem schweren Verkehrsunfall am Wochenende auf der Salzkammergutstraße bei Regau wird der Ruf nach einer Veränderung dieser unfallträchtigen Stelle laut. Uneinigkeit zwischen dem Land und dem Verkehrsministerium dürfte den Baubeginn verzögern.
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Hiesl spricht von einer "unbefriedigenden Situation" auf der B145. |
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26 Verkehrsunfälle mit Personenschaden
Seit 2008 wurden in diesem Abschnitt zwischen der Autobahnanschlussstelle Regau und Vöcklabruck 26 Verkehrsunfälle mit Personenschaden gezählt - allein heuer waren es neun, zwei davon endeten tödlich.
Planung vor vier Jahren begonnen
Baulandesrat Franz Hiesl nennt es eine "unbefriedigende Situation" und spielt den Ball weiter ins Verkehrsministerium:
Kein "OK" vom Verkehrsministerium
"Unsere Landesbaudirektion hat vor ca. vier Jahren mit der Planung eines Kreisverkehrs begonnen. Bis jetzt haben wir aber noch immer keine Zustimmung vom zuständigen Verkehrsministerium bekommen. Wir befinden uns dort im Bereich der Autobahn und müssen das Bundesstraßenprojekt auch mit der Autobahn abstimmen."
"Der zuständige Beamte hat noch immer kein grünes Licht gegeben, was heißt, dass auch eine Ampellösung kommen könnte. Wir glauben aber, dass eine Kreisverkehrslösung besser wäre." so Hiesl.
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Frage der Kosten
Laut Straßenbauressort des Landes würde die Ampelregelung 1,2 Millionen Euro kosten. Der Kreisverkehr um 800.000 mehr - also zwei Millionen.
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Die nächste Verhandlung findet am 13. September statt. |
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"Abschieben der Verantwortung auf den Bund"
Im Verkehrsministerium versteht man die Aufregung nicht und nennt es "ein Abschieben der Verantwortung auf den Bund".
Die nächste Verhandlung über das Bauprojekt findet am 13. September statt. Baubeginn des Kreisverkehrs soll auf jeden Fall noch kommendes Jahr sein.
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