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DI | 14.02.2012
Leeres Klassenzimmer
POLITIK
Klares Votum für Lehrer im Landesdienst
Die Verantwortung für die Schule bis zur Matura sollen die Länder übernehmen. Das ist die zentrale Botschaft der Landeshauptleute, die sie bei einem Sondertreffen in Wien einstimmig an die Unterrichtsministerin gerichtet haben.
Bemerkenswert: Auch die SPÖ-Landeshauptleute sind dafür, dass Verwaltung, Organisation, Dienst, und Besoldung in Zukunft auch in den AHS und BHS Sache der Länder und nicht mehr des Bundes sein sollen.

Mittel aus dem Finanzausgleich
Wie das genau aussehen soll, dazu sagt Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP): "Wir wissen natürlich, dass es eine einheitliche Schule mit einem einheitlichen Lehrplan, mit einer einheitlichen Schulzeit, mit einer einheitlichen Grundorganisationsstruktur und es auch ein einheitliches Dienstrecht geben muss. Aber alles andere bis hin zur Verantwortung für das Personal sind die Länder bereit, zu übernehmen. Natürlich vorausgesetzt, dass im Finanzausgleich auch die entsprechenden Mittel zur Verfügung gestellt werden."
Pro-Kopf-Quote pro Schüler
Es werde zwar weiterhin einen einheitlichen Lehrplan und ein einheitliches Dienstrecht geben, sagte Pühringer, der Rest müsse aber, wie schon im Vorjahr gefordert, Ländersache werden.

Die Bezahlung durch die Länder sollte auf Basis einer Pro-Kopf-Quote pro Schüler erfolgen, das Geld dazu müsse den Ländern im Zuge des Finanzausgleichs zur Verfügung gestellt werden.
Stichwort Lehrer: Die jüngste Volksschuldirektorin Oberösterreichs ist Petra Leidinger mit ganzen 29 Jahren. Sie leitet ab Schulbeginn die Volksschule Engelhartszell im Bezirk Schärding.
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