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CHRONIK |
06.09.2010 |
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Aus für alte Zahlscheine
Die Zeit der Zahlscheine in ihrer bisherigen Form läuft ab. Innerhalb der nächsten zwei Jahre müssen sie durch Zahlungsanweisungen ersetzt werden. Die EU will damit den Zahlungsverkehr innerhalb Europas vereinheitlichen.
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Der Zahlungsverkehr in Europa soll sicherer werden. |
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Start im Jänner 2013
Ab Jänner 2013 darf statt Zahlschein, Erlagschein und Überweisung nur mehr ein Beleg verwendet werden, die so genannte "Zahlungsanweisung".
IBAN und BIC statt Kontonummer und BLZ
Die EU will den Zahlungsverkehr in Europa dadurch einheitlicher, sicherer und schneller machen.
Für die Zahlungsanweisung benötigt der Konsument zwei neue Codes: IBAN und BIC. Sie ersetzen in Zukunft Kontonummern und Bankleitzahl.
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IBAN und BIC sind auf jedem Kontoauszug ersichtlich, auf fast allen Bankomatkarten sowie online unter den persönlichen Telebankingdaten zu finden. |
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"International Bank Account Number"
Die IBAN ist die Abkürzung für "International Bank Account Number". Eine österreichische IBAN besteht aus 20 Ziffern. Sie setzt sich zusammen aus dem Länderkennzeichen, einer neuen Prüfziffer, einer Bank-Identifikationsnummer und der Kontonummer.
"Bank Identifier Code"
Der sogenannte BIC - die Abkürzung für "Bank Identifier Code" - stellt eine weltweit eindeutige Kurzbezeichnung einer Bank dar und ersetzt in Zukunft die Bankleitzahl. Der BIC ist besonders für Auslandszahlungen wichtig.
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Konsumenten haben Probleme mit Neuerung
Etliche Gemeinden und Firmen haben schon auf die neuen Zahlungsanweisungen umgestellt. Viele Konsumenten kennen sich beim Ausfüllen der neuen Belege aber nicht aus und wenden sich fragend an Rechnungsaussteller sowie Banken.
Die heimischen Geldinstitute haben in ihren Filialen daher entsprechende Informationen für die Kunden bereitgestellt - etwa Broschüren bei den Überweisungsboxen.
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