300.000 Schilling bezahlt. |
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Opfer mit Selbstmord gedroht
Laut Bericht der OÖN soll der Geistliche dem Opfer mit Selbstmord gedroht haben, falls die gewalttätigen Übergriffe bekanntwürden. Er werde sich mit seiner Pumpgun erschießen, soll der Mönch angekündigt haben. Außerdem habe der Pater dem früheren Zögling 300.000 Schilling "Schweigegeld" bezahlt. Nach den Ermittlungen des Landeskriminalamts habe das Missbrauchsopfer damit seine Psychotherapie finanziert, so der Zeitungsbericht.
Stift hat nichts gezahlt
Der Abt des Stiftes, Ambros Ebhart, wollte die Ermittlungsergebnisse in der Zeitung nur indirekt bestätigen. Er habe schon "einmal etwas davon gehört", dass eine "Summe" gezahlt worden sei, sagte er. Das Stift habe aber sicher nichts gezahlt.
Zu möglichen Selbstmorddrohungen wollte sich Abt Ambros nicht näher äußern. "Ich denke nicht, dass er mit Selbstmord gedroht hat. Aber man kann nichts ausschließen. Es mag schon sein, dass man solche Gedanken hat." Die Pumpgun habe der Geistliche von "jemandem zur Aufbewahrung" bekommen. Danach dürfte sie in den Besitz des Paters übergegangen sein. Dass der Pater jemals mit der Waffe geschossen habe, glaube er nicht, sagte Abt Ambros.
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