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MO | 13.02.2012
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CHRONIK
95.000 Euro Schaden durch Internetbetrug
Internetbetrüger haben bei Banken in Österreich und Tschechien 95.000 Euro Schaden angerichtet. Ein 37-jähriger arbeitsloser Österreicher und drei deutsche Komplizen eröffneten unter falschen Namen Konten und buchten auf diese das Geld.
Die Verdächtigen wurden festgenommen, sie sind teilweise geständig.

Geschäftskonten eröffnet
Das Quartett legte vergangenen Juni und Juli bei Banken in Linz, Salzburg und Budweis gefälschte Dokumente wie einen Führerschein oder Gewerberegisterauszug vor und eröffnete Geschäftskonten.

Der 37-Jährige verfügte aus seiner früheren Tätigkeit als Versicherungsagent über mehrere hundert Kunden- und Bankdaten, die er sich widerrechtlich angeeignet hatte.
Abbuchungen in Internet-Cafes durchgeführt
Damit führten die Betrüger in verschiedenen Internet-Cafes Abbuchungen von Konten durch und überwiesen diese auf ihre eigenen, die sie unter falschen Namen eröffnet hatten. Kurz darauf behoben sie das Geld in bar oder sendeten es an weitere Bankverbindungen.
Vier Festnahmen
Nach umfangreichen Ermittlungen forschte die Betrugsgruppe des Landeskriminalamtes Oberösterreich den Haupttäter und die Deutschen im Alter von 26, 27 und 30 Jahren aus. Nach Hausdurchsuchungen landeten sie in der Justizanstalt Wels.
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