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WIRTSCHAFT |
03.09.2010 |
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Mitarbeiter fordern die Salinen AG heraus
Die Mitarbeiter der Salinen AG in Ebensee fordern ihre Unternehmensleitung heraus. Bei einer Betriebsversammlung haben am Freitag fast zwei Drittel der Belegschaft für eine Resolution gestimmt.
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Bessere Arbeitsbedingungen
Diese fordert von der Unternehmensführung einen menschlicheren Führungsstil, das Einhalten gesetzlicher Bestimmungen und ein Ende angeblicher Schikanen ein. Die Mitarbeiter verlangen zudem, dass das Management fünf Kündigungen zurücknimmt.
"Positives Ergebnis"
Der Arbeiterbetriebsrat wertete das Ergebnis positiv, es sei eine "Mehrheit dafür, die Resolution durchzuführen". Freilich seien auch Mitarbeiter in Führungspositionen anwesend gewesen, die der Unternehmungsleitung nahestünden und "nicht dafür gestimmt" hätten.
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"Menschlicherer Führungsstil" gefordert
Gefordert werde ein menschlicherer Führungsstil und ein wertschätzender Umgang mit den Beschäftigten, die Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes gerade bei den Schichtdiensten, dass Schikanen und willkürliche Maßnahmen nicht mehr vorkommen und dass das Ergebnis der Betriebsratswahl akzeptiert werde sowie dass mit dem Betriebsrat auf Augenhöhe verhandelt werde, ohne das Ergebnis zu diktieren.
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Kündigungen werden vor Gericht geregelt
Ein Punkt sei auch die Rücknahme der Kündigung eines Betriebsrats, "aber der Vorstand sagt, das möchte er vor Gericht regeln", so Klausner. Der Betriebsrat sei gesprächsbereit und möchte - allerdings auf Augenhöhe - über alles reden. Die Abwahl eines Vorstandsmitgliedes sei nie ein Thema gewesen, betonte Klausner.
Unmittelbare Verhandlungen erwünscht
Salinen-Vorstandschef Stefan Maix interpretierte das Ergebnis der Abstimmung so, dass "der Wille in der Belegschaft besteht, dass es unmittelbar Verhandlungen gibt". Er sagte aber auch, dass keine einheitliche Front hinter der Forderung stehe. Maix legte ein Schreiben vor, in dem der Zentralbetriebsrat der Salinen Austria AG sich von den Protestaktionen in Ebensee "als nicht geeignetes Mittel zur Lösung von Konflikten" distanziert.
"Deeskalieren und offen reden"
Dem Vorstandschef sei es wichtig, zu "deeskalieren und offen zu reden". Er gehe davon aus, dass der Betriebsrat das Ergebnis der Abstimmung übermittle und wolle den Betriebsrat kommende Woche zu Gesprächen einladen. Zur Rücknahme von fünf Kündigungen könne es aber nicht kommen.
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