"Wenn man am Beginn ein Tor kriegt, dann hat man noch die ganze Spielzeit um aufzuholen." |
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Katastrophales Erscheinungsbild
Nach den Abspaltungen mancher Grün-Mandatare in Wien und dem völlig überraschenden Wechsel des langjährigen Grünen Bundesrates Stefan Schennach zur SPÖ, sprechen Politbeobachter inzwischen von einem katastrophalen Erscheinungsbild, das die Chancen der Partei bei den Landtagswahlen immer mehr schwinden lassen würde.
Auflösungserscheinungen
Sogar von Auflösungserscheinungen ist bei den Meinungsforschern die Rede. Sie sehen ein eklatantes Führungsproblem sowohl mit Maria Vasilakou in Wien als auch mit Eva Glawischnig auf Bundesebene.
Erneuerung der Partei
Laut traut sich das bei den Grünen allerdings derzeit niemand zu sagen, fragt man in den Politbüros nach, dann wird meist nur hinter vorgehaltener Hand der Ruf nach einer neuen Führung laut. Es müsse eine Erneuerung der Partei geben, fordern selbst altgediente Grüne und diese Erneuerung müsse jetzt stattfinden, jetzt entscheide sich die Zukunft der Partei für die nächsten 15 Jahre.
Wahlen sind noch zu gewinnen
Oberösterreichs Chef der Grünen, Chef Rudi Anschober sagt dazu: "Es ist wie im Fußball: Wenn man am Beginn ein Tor kriegt, dann hat man noch die ganze Spielzeit um aufzuholen. Ein kämpferischer Wahlkampf kann dafür sorgen, dass wir die Wahlen in Wien noch gewinnen."
"Nicht verantwortungsvoll verhalten"
Die derzeitigen Probleme haben laut Anschober "überhaupt nichts mit Führungspositionen zu tun", sondern eine "Hand voll von Funktionären hat sich nicht verantwortungsvoll verhalten". Das Führungsduo der Grünen mache eine gute Arbeit, meint Anschober.
Anschober als Bundessprecher
Ambitionen auf den Posten des Bundessprechers der Grünen hat Anschober derzeit laut eigener Aussage keine: "Was in etlichen Jahren der Fall ist, kann niemand in seiner Lebensplanung sagen."
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