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KULTUR |
02.09.2010 |
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Ars Electronica: "Repair" in der Tabakfabrik
Unter dem Titel "Repair" beschäftigt sich die Ars Electronica mit der Frage, welche Dinge wir reparieren können und müssen, um unseren Planeten zu retten. Erstmals wird die Tabakfabrik Linz im Rahmen des Festivals bespielt
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Viel Zeit und gutes Schuhwerk
Für eine Entdeckungsreise der Ars Electronica am Gelände der Linzer Tabakfabrik braucht man viel Zeit und gutes Schuhwerk. Ausgestellt wird auf 82.000 Quadratmeter, das entspricht einer Größe von elf Fußballfeldern. Rund sechs Stunden würde man brauchen, wenn man die Ausstellungsfläche abgehen möchte.
Größenmäßig kann sich die Ars Electronica durchaus mit der Frankfurter Buchmesse oder mit dem Ausstellungsgelände Arsenale der Biennale von Venedig messen.
Gelände erstmals für Besucher zugänglich
Die in den 30er-Jahren errichtete Industrieanlage stammt von Architekt Peter Behrens und seinem Schüler Alexander Popp. Im Juli des vergangenen Jahres wurde das Werk geschlossen. Während der Ars Electronica ist das denkmalgeschützte Gelände erstmals für Besucher zugänglich.
Kunst- und Gastromeile
Die Ars Electronica verwandelt die Tabakfabrik in eine Kunst- und Gastromeile für die ganze Familie. Wer nach dem intensiven Kunstgenuss auf den Geschmack gekommen ist, muss in der "kleinen Stadt in der Stadt" nicht verhungern, sondern kann sich bei den Linzer Hotspots-Wirten stärken.
Diese servieren - ganz klimafreundlich - oberösterreichische Gaumenfreuden wie Bratwürstel, Knödel, Mehlspeisen, gegrillte Forelle und "Alpenlachs", wie der Saibling auch genannt wird. Dazu gibt es Bier von regionalen Brauereien, Most, Wein aus Österreich und Fruchtsäfte von heimischen Bauern.
Angebote für Kinder
Empfehlenswert ist eine Führung durch die Ausstellungen, zu der man sich rechtzeitig anmelden sollte. Angeboten werden als besonderes Schmankerl auch Rundgänge zu Sonnenuntergang, bei denen man mit Taschenlampen auf Entdeckungsreise geht sowie Architekturführungen.
Auch für Kinder wird einiges geboten: Alle Sechs bis Zwölfjährigen können auf eine zweieinhalb-stündige Entdeckungsrallye gehen oder im Hof bei einem kostenlosen Fahrsicherheitstraining mitmachen.
Eine Fahrradwerkstatt zeigt, wie man seinen alten Drahtesel reparieren oder sogar zu einem Elektrofahrrad umfunktionieren kann.
Tagesticket kostet fünf Euro
Ein Tagesticket kostet fünf Euro. Der Festival-Pass ist ab 90 Euro erhältlich. Am kommenden Samstag ist beim Tag der offenen Tür der Eintritt frei. Wegen der begrenzten Parkmöglichkeiten ist eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder ein kurzer Fußmarsch vom Linzer Hauptplatz empfehlenswert.
Die Ars Electronica ist am Gelände der ehemaligen Linzer Tabakfabrik bis 11. September täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.
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oe1.ORF.at
Das Medienkunstfestival Ars Electronica repariert ab Donnerstag in Linz die Welt. Unter dem Motto "Repair - Sind wir noch zu retten" behandeln Künstler bis 11. September Themen von Klimaschutz bis Internetgesellschaft.
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