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MO | 13.02.2012
Ticketautomat (Bild: ORF)
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VCÖ untersuchte Pendlerstrecken
Ist die tägliche Fahrt mit dem Auto zur Arbeit tatsächlich schneller und billiger? Das wollte der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) genau wissen und hat 580 Pendlerstrecken in ganz Österreich unter die Lupe genommen.
Bus- oder Bahnfahrer kommen günstiger weg
Das Ergebnis: Bus- oder Bahnfahrer kommen günstiger weg und sind nicht unbedingt langsamer. Verglichen wurde zwischen der Fahrt mit Bus oder Bahn und einem Kleinwagen, einem Mittelklasseauto und einer Limousine. Bei den Autos wurden neben dem Spritverbrauch auch die Kosten für den laufenden Betrieb berücksichtigt.

Große Ersparnis zwischen Wels und Linz
Am deutlichsten ist die Ersparnis für Pendler zwischen Wels und Linz oder umgekehrt. Sie können pro Jahr zwischen 2.300 und fast 4.500 Euro sparen, wenn sie öffentliche Verkehrsmittel benutzen.

Und sie haben zudem den Vorteil, dass es auf der Westbahnstrecke genügend Zugverbindungen gibt. Zwischen Wels und Linz sind es zwischen 5.00 und 8.00 Uhr früh mehr als 20 Verbindungen, so der Verkehrsclub Österreich.
Bus und Bahn oft nicht langsamer
Auch abseits der Westbahnstrecke können Pendler mit dem öffentlichen Verkehr sparen. Zwischen Gallneukirchen und Linz kommt der VCÖ auf eine jährliche Ersparnis von 760 bis 1.575 Euro, bei der Strecke Eferding - Linz sind es zwischen 1.600 und 3.000 Euro.

Untersucht wurden laut VCÖ-Sprecher Christian Gratzer jene Strecken, auf denen nach Angaben der Statistik Austria die meisten Pendler unterwegs sind. Das sind in der Regel direkte und damit schnellere Verbindungen.

In sechs von zehn Fällen sind Bus und Bahn dann auch nicht wesentlich langsamer, als das Auto. Ist ein Umsteigen nötig, geraten Bus und Bahn hingegen rasch ins Hintertreffen, gesteht Gratzer ein.
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