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MO | 13.02.2012
Schrift Polizei an Polizeiauto (Bild: APA/Herbert P. Oczeret)
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Die meisten tödlichen Unfälle in Kirchdorf
Die meisten tödlichen Verkehrsunfälle in Oberösterreich passieren hochgerechnet auf die Einwohnerzahl im Bezirk Kirchdorf, die wenigsten in Steyr. Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) fordert jetzt niedrigere Tempolimits und höhere Strafen.
41 Tote in den letzten fünf Jahren
Die Studie des Verkehrsclubs zeigt auf, wo das tödliche Unfallrisiko am größten ist. In den vergangenen fünf Jahren sind in Kirchdorf an der Krems 41 Menschen auf den Straßen ums Leben gekommen.

Kirchdorf rangiert damit im Vergleich zur Einwohnerzahl auf dem traurigen ersten Platz in Oberösterreich. Knapp gefolgt von Vöcklabruck und Ried im Innkreis.

In Steyr nur sieben tödliche Unfälle
Der Bezirk mit den wenigsten tödlichen Unfällen im Vergleich zur Einwohnerdichte ist Steyr mit sieben Verkehrstoten.
Geschwindigkeit entscheidend
Entscheidend, ob ein Unfall überlebt wird oder nicht, sei meistens die Geschwindigkeit, sagt Martin Blum vom Verkehrsclub Österreich. Genau dort müsse man ansetzen, so die Forderung.

Zum einen mit dem Heruntersetzen von Tempolimits: Bis auf Deutschland hätten alle EU-Staaten auf den Freilandstraßen niedrigere Geschwindigkeitsbegrenzungen, viele auch auf Autobahnen, heißt es.

Toleranzgrenzen zu großzügig
Zum anderen seien die Toleranzgrenzen bei der Missachtung der Tempolimits zu großzügig. Auch dem Vorschlag von Verkehrsministerin Doris Bures, Schnellfahren zum Delikt im Vormerksystem zu machen, schließt sich der Verkehrsclub an.
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